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Das letzte September-Feature unserer Interview-Reihe stellt eine der dienstältesten Kapellen der Lechmetal-Area in den Fokus. HUMAN DESTROYER vermengen bewusst simpel gehaltenen Old-school-Death Metal mit Elementen des 80er Thrashs und Grind. Fronter Stefan Mattler stand uns Rede und Antwort, das Resultat sind einige sehr interessante Statements.
01. Welche Idee steckt hinter der Band, wie würdet ihr
euch stilistisch
einsortieren?
Stefan: Hack and slaughter. Zünftiger old-school-Death-Metal,
laut, schnell und roh, wie sich’s gehört.
02. Gibt es einen kreativen Kopf innerhalb der Band,
der das
musikalische Konzept weitgehend vorgibt oder wird bei
euch der demokratische
Grundgedanke gelebt?
Stefan: Wo die Demokratie versagt, entscheidet das Faustrecht.
;)
03. Welche musikalischen Vorbilder hattet ihr bei
Bandgründung, von
welchen Bands lasst ihr euch heute inspirieren?
Stefan: Wir selbst sind unsere beste Inspiration. Jeder von
uns hat seinen eigenen Musikgeschmack, der jedoch immer
im harten Metal Bereich angesiedelt ist.
Somit ist unsere Musik ein Konsens aus vier
Individuen.
04. Wie lauten deine aktuellen drei Lieblingsscheiben?
Stefan: TERRORIZER "World downfall", NAPALM DEATH "Death by manipulation", CARCASS "Reek of putrefaction". Lemmy: MORBID ANGEL "Altars of madness", NAPALM DEATH "Enemy of the music business", SUFFOCATION "Souls to deny". Hilde:
BOLT THROWER "Those once loyal", SETHERIAL "Endtime divine"; SUMMONING "Stronghold". Andi:
CANNIBAL CORPSE "The bleeding", MALEVOLENT CREATION "The will to kil", NAPALM DEATH "Enemy of the music business":
05. Welches Ereignis war aus Sicht der Band bis dato
das Highlight?
Stefan: Schwer zu sagen. Für uns ist jedes Konzert, bei dem die
Leute abgehen, ein Highlight.
06. Könnt ihr mit dem Verhältnis aus eurem Engagement
und dem, was an
Resonanz dabei herauskommt, zufrieden sein oder hat
das Publikum die
Band noch nicht vollständig angenommen?
Stefan: Wir machen unsere Lieder nicht nach einer bestimmten
Vorgabe, sondern versuchen, mit den Fähigkeiten jedes
Einzelnen als Team das Beste zu machen. Was unsere
Musik recht extrem macht und sie somit nicht
jedermanns Sache ist.
Dadurch polarisiert unser Sound das Publikum meist. Da
wir Musik als Hobby und Überzeugung machen haben wir
aber auch nicht den Anspruch, jedem gefallen zu müssen.
Wem´s gefällt, der hat uns glaub ich schon in sein
Herz geschlossen. Schließlich kann er sicher sein,
dass wir immer VOLLGAS geben.
07. Welche Ziele verfolgt ihr mit eurer Band?
Stefan: Für uns ist Zusammenhalt in der Gruppe sehr wichtig.
Ansonsten sind wir natürlich immer bestrebt, unseren
Fans live so richtig in den Arsch zu treten.
08. Seht ihr innerhalb des Genres, in dem ihr euch
bewegt, noch
Weiterentwicklungspotenzial, oder ist die Idee
dahinter weitgehend ausgereizt?
Stefan: Potenzial gibt es noch innerhalb der Band, das das gilt
es auszureizen. Das Genre selbst wird wohl niemand mehr
neu erfinden. Es gilt eher das Markenzeichen, für welches
die Band steht, weiter auszubauen: Kick the ass!
09. Gibt es deiner Meinung nach eine regionale
Metalszene im
weiträumigen Einzugsgebiet von Augsburg oder handelt
es sich dabei um autark
operierende Bands?
Stefan: Eine regionale Metalszene gibt es sehr wohl, es fehlt
eher an koordinierter Kooperation.
10. Ein abschließendes Statement bitte!
Stefan: Stay sick and evil, see us in concert.
Stefan, danke für deine sehr persönlichen Antworten! Hoffentlich bis bald mal wieder live & in Farbe.
Spuren im Netz: http://www.human-destroyer.de
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